Ausbildung Wasserentnahme

Wir übten den zügigen Aufbau einer Wasserentnahme und der entsprechenden Förderstrecke zur schnellen Brandbekämpfung. Ein zentrales Element unserer Einsatztaktik zum Beispiel zur Wald- und Flächenbrandbekämpfung beruht auf dem Konzept mit Tauchpumpen eine schnelle Wasserentnahme aufzubauen und im Rahmen einer offenen Förderstrecke in einen oder mehrere Löschwasserbehälter zu fördern. Dieses Vorgehen kann evtl. durch einen Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen ergänzt werden.

Ziel der Ausbildung war es, Grenzen unserer Vorgehensweise (niedriger Wasserstand, hohe Strömungsgeschwindigkeit) darzustellen und Methoden zu erlernen um die daraus resultierenden Nachteile zu kompensieren.

 

Ausbildung Verkehrsunfall

Am heutigen Abend stand für uns wieder einmal das Themengebiet „Rettung nach Verkehrsunfall“ auf dem Dienstplan. Zusätzlich zu unserem eigenen Ausbilder – der eine Station zum Thema „Sichern von verunfallten PKW“ anleitete, kam uns Dirk Schiefer aus Sinntal, der östlichsten Gemeinde Hessens, unterstützen. Kennen gelernt haben wir Dirk und seine „Technische Rettung Sinntal“ während unserer Zeit mit dem Technical Rescue Team Waldeck auf verschiedensten Veranstaltungen – und so bildete sich über die Jahre eine echte Freundschaft.

Dirk brachte uns einige „andere“ Denkansätze im Bereich der Unfallrettung mit und konnte aus seinem reichhaltigen Erfahrungsschatz einiges an Fachwissen vermitteln. Vielen Dank dafür 🙂

Weitere Infos gibt es hier

 

TH Ausbildung in Höringhausen

Am vergangenen Samstag wurde durch uns eine Ausbildung im Bereich Erstmaßnahmen beim Verkehrsunfall für die Kameraden in Höringhausen durchgeführt.

Beginn war Samstag um 09:00 Uhr, während einer ca. 1,5stündigen theoretischen Unterweisung schulten wir die wichtigen Punkte unseres standartisierten Vorgehen bei Verkehrsunfällen insbesondere wie eine Feuerwehr ohne Ausrüstung für technische Hilfe dabei gekonnt und zielführend unterstützen kann. Es wurden Hinweise zur taktisch günstigen Fahrzeugaufstellung gegeben und auf wichtige Vorbereitungs- und Erstmaßnahmen ebenso eingegangen wie auf lebensrettende Maßnahmen der Ersten Hilfe (stillen von schweren Blutungen, Wärmeerhalt). Im Anschluss wurde mit dem Material unseres HTLF an zwei Schrottfahrzeugen geübt. Nach einer Einweisung in unsere Technik ging es direkt ans Werk. Es wurden Grundlegende Arbeitstechniken vermittelt, auf Gefahrenpunkte wie nicht ausgelöste Airbags eingegangen und auch alternative und moderne Methoden wie das Anheben eines Armaturenbrettträgers demonstriert.

Aus unserer Sicht war dieser Tag hoch effektiv, wir konnten unsere ohnehin sehr gute Zusammenarbeit weiter vertiefen und haben das gegenseitige Verständnis für das Handeln im Einsatz weiter ausgebaut. Gerne wieder!

Ausbildung Absturzsicherung

Gestern Abend übte die Einheit Absturzsicherung eine Begehung  eines Daches in Sachsenhausen. Die Einheit besteht aus Einsatzkräften der Feuerwehren aus Sachsenhausen, Nieder- Werbe und Netze. Sie wird bei Lagen eingesetzt bei denen im absturzgefährdeten Raum  gearbeitet werden muss. Das sind zB. Dächer Gittermasten oder steile Böschungen.  Wir übten das Begehen eines mit Ziegeln eingdeckten Daches. Hierzu wurden 2 Teams gebildet die von zwei Seiten das Dach Vertikal und Horizontal bestiegen. Dies war wieder mal eine Möglichkeit die Theorie in die Praxis umzusetzen und sicher mit der umfangreichen Ausrüstung zu werden. Nach 1,75 Std war die Ausbildung beendet und alle waren sich einig das dies eine gute Gelegenheit war das auf der Hessischen Landesfeuerwehrschule erworbene Wissen aufzufrischen.

 

Drehleiterweiterbildung

Am Mittwoch fuhren unserer Führungskräfte mit dem Waldeck 02 und 03 zur Feuerwehr Wolfhagen,  um sich im Umgang mit der Drehleiter ( Abstände, Bodenbeschaffenheit, Aufstellfläche usw.) weiter zu bilden. Im Feuerwehrhaus angekommen wurden wir von Lars Wiegand ( Wehrführer) und Dirk Mahlmann ( hauptamtlicher Gerätewart) empfangen. Es wurde sofort mit der Ausbildung begonnen und die technischen Daten der in 2014 in Denst gestellten Drehleiter ausgetauscht. Danach wurde  die Leiter auf dem Übungshof positioniert und einige Übungen und Anleiterstellungen gefahren und ausprobiert. Die Feuerwehr Wolfhagen war in 2014  zweimal in der Stadt Waldeck im Einsatz um bei 2 Großbränden, einmal als erste Leiter und einmal als dritte Leiter eingesetzt. Die Zusammenarbeit bei diesen Einsätzen klappte hervorragend, obwohl wir noch nie zusammen geübt hatten. Bei den heutigen Übungen wurden  unter anderem die Grenzen der Drehleiter sowie die Einsatzstellenbeleuchtung mit den angebrachten Scheinwerfern getestet. Nach diesen Übungen wurden wir im Stützpunkt herumgeführt und die Feuerwehr Wolfhagen vorgestellt. Ein herzliches Dankeschön an  Lars Wiegand und Dirk Mahlmann für die sehr guten Vorführungen und die Zeit die sie sich genommen haben. Das ist nicht selbstverständlich. Es hat uns sehr gut gefallen. Nach gut 2 Std traten wir sehr zufrieden  und mit vielem neuem Wissen den Heimweg an. Da wir keine Drehleiter besitzen sind wir auf die umliegenden Leitern im Ernstfall angewiesen.  Nochmals herzlichen Dank an die beiden und natürlich auch an  unsere Führungskräfte die mit waren.

GABC Ausbildung

Am Samstag trafen wir uns um 16.00 Uhr zu einer GABC Ausbildungseinheit im Feuerwehrhaus. Wir wollten, nach Wegfall des Gefahrgutanhängers, testen was man mit unseren Löschfahrzeugen  bei einem Gefahrguteinsatz zu   leisten ist, bis die Verstärkung, sprich der GABC Zug Waldeck -Frankenberg  an der Einsatzstelle eintrifft. Zuerst wurden , die vorhandenen Kenntnisse und die GAMS Regel besprochen. Dieses Szenario wurde im Frühjahr mit den Wehrführern geübt und heute waren wir an der Reihe.

Am Bauhof stellte sich die Lage wie folgt dar. PKW frontal in Gefahrgut LKW gefahren, PKW Fahrer eingeklemmt, Beifahrer aus dem Fahrzeug, LKW Fahrer unter Schock das Weite gesucht, Gefahrgut tritt aus. Ladepapiere sind keine vorhanden, Kennzeichnung am Tank  Umweltgefährdend und brennbar.Der Beifahrer des PKW liegt bewusstlos neben dem LKW .

Nach Erkundung des Einsatzleiters wurde der Absperrbereich festgelegt , sowie die Menschenrettung unter PA vorbereitet.  Die Rettung am PKW mit schwerem Hydraulischen Gerät wurde der Besatzung unseres HTLF zugeordnet. Die Rettung des Beifahrers sowie der Dreifachbrandschutz und die Notdekon wurde der Besatzung des LF 10/6 aufgetragen. Die Kennzeichnung des Absperrbereiches mittels Feuerwehrleine lag in den Händen des LF 10/6. Nach den Befehlen begann zeitgleich die Menschenrettung und der Aufbau des Brandschutzes sowie die Eindämmung des Lecks am Tank. Die Trupps im Absperrbereich wurden regelmäßig alle 10 Minuten ausgetauscht, um die Aufenthaltszeit in diesem Bereich und somit die Kontamination der Einsatzkräfte so gering wie möglich zu halten. Der PKW Fahrer war  nicht so schwer eingeklemmt, sodass dieser Trupp  die Befreiung in den vorgegebenen 10 Minuten schaffte. Die Übergabe an der Grenze Absperrbereich- Gefahrenbereich sowie die Notdekon wurde ebenfalls geübt. Diese Lage wurde von B. Schäfer aus- und vorbereitet. Nach ca. 1,45 Stunden war die Ausbildung beendet und wir sprachen die Vor- und Nachteile der einzelnen Vorgehensweise und Entscheidungen an.   Am Ende waren sich alle einig ,das  größte Problem bei solch einer Lage ist den Absperrbereich einzuhalten und zu kontrollieren. In dem Absperrbereich können sich Personen mit und ohne Fahrzeug befinden die angehalten werden müssen diesen Bereich nicht zu verlassen. Diese Personen sind in der Regel schon vor unserem Eintreffen da.  Ein  Bereich von 50 Meter oder 100 Meter abzusperren ist in der Natur nicht so einfach und fordert sehr viel Disziplin und Verständnis von allen Seiten.GABC Einsätze sind  nicht der Feuerwehralltag, und somit muß dieses mehr geübt werden. Alle haben anhand dieser Übung gelernt das wir die Erstmaßnahmen selbst machen müssen und, wenn die GAMS Regel beachtet wird keine größere Gefahr für Einsatzkräfte besteht wie bei einem Zimmerbrand.

Ausbildung Bahnradweg

Am 17.07.14 führte die Einsatzabteilung einen sehr fordernden und vor allem Kräftezehrenden Übungsdienst durch.

Die Ausgangslage, ausgearbeitet von Einsatzleiter C. Seipel u. M. Schmidt, stellte sich  wie folgt dar.

Ein Pkw mit drei leicht bis schwer verletzten Insassen ist von der Straße abgekommen, eine ca. 30 Meter tiefe Böschung heruntergerutscht und  auf einem massiven Brückenpfeiler geprallt wo es zum stehen kam.

Aufgrund der schweren Verletzungen der Insassen, entschied sich der Rettungsdienst  die Rettung der Insassen in der unveränderten Lage des Fahrzeuges durchzuführen.

Nachdem der Einsatzleiter die Lage erkundet hatte, entschied er sich für zwei Angriffswege.

Das inzwischen eingetroffene HTLF 16 hatte die Aufgabe das Fahrzeug zu unterbauen und gegen weiteres Abrutschen, mittels der Mech. Zugeinrichtung zu sichern.

Sehr schnell wurde  klar, dass  erst der Weg zum KFz  mit Steckleiterteilen für die Einsatzkräfte begehbar gemacht werden musste, um die eigene Verletzungsgefahr auszuschließen und um Rettungsgerät sicher an die Unfallstelle zu bringen.

Das LF 10/6 hatte die Aufgabe den Radweg abzusichern und von Radweg aus die Einsatzkräfte vom HTLF 16 zu unterstützen, indem ein zweiter Rettungssatz vorgenommen werden sollte.

Dieses gestaltete sich  aufgrund des Geländes sehr schwierig, sodass sich der Einsatzleiter, nach Rücksprache mit der Fahrzeugführerin, entschied den Einsatz  abzubrechen, die Sicherung aufrecht zu erhalten und mit der Mannschaft die Kameraden vom HTLF zu unterstützen.

In der Zwischenzeit wurde bereits die Kofferraumklappe geöffnet und der erste Verletzte mittels Spineboard  über Leitern nach oben gezogen, und dem Rettungsdienst übergeben. Danach konnte die Fahrerseite komplett geöffnet, und die beiden anderen Verletzten ebenfalls gerettet werden.

Das Fahrzeug wurde im Anschluss der Aufräumarbeiten wieder auf die Straße gezogen und an den Abschleppdienst übergeben.

Fazit dieser Ausbildung war,  die Grenzen zu erkennen, Personell als auch Materiell.

Obwohl alle Teilnehmer aufgrund der hohen Temperaturen erschöpft waren, haben alle zum Lernerfolg beigetragen.

Dienstplan

Hier der Dienstplan für den Rest des Halbjahres 1. 2014 auf diese Weise

Ausbildung GABC

Am Sonntag trafen sich die Wehrführer unserer Stadtteilwehren zu einer GABC Ausbildungseinheit im Feuerwehrhaus Sachsenhausen.  Die beiden Stellv SBIs  wollten, nach Wegfall des Gefahrgutanhängers, zeigen was man mit den Löschfahrzeugen unserer Stadtteile bei einem Gefahrguteinsatz  leisten kann, bis die Verstärkung, sprich der GABC Zug Waldeck -Frankenberg  an der Einsatzstelle eintrifft. Zuerst wurde in einem theoretischen Teil der von A. Przewdzing durchgeführt wurde, die Kenntnisse und die GAMS Regel besprochen.

Danach kam die Fahrzeugeinteilung auf die Fahrzeuge ELW 1,  LF 10/6 und LF8. Es wurde aufgesessen und zum Einsatzort städt. Bauhof gefahren. Dort stellte sich die Lage wie folgt dar. PKW frontal in Gefahrgut LKW gefahren, PKW Fahrer eingeklemmt, Beifahrer aus dem Fahrzeug, LKW Fahrer unter Schock das Weite gesucht, Gefahrgut tritt aus. Ladepapiere sind keine vorhanden, Kennzeichnung am Tank wie auf den Bildern zu sehen. Der Beifahrer des PKW liegt bewusstlos neben dem LKW .

Nach Erkundung des Einsatzleiters wurde der Absperrbereich festgelegt , sowie die Menschenrettung unter PA vorbereitet.  Die Rettung am PKW mit schwerem Hydraulischen Gerät wurde der Besatzung des LF 8 zugeordnet. Die Rettung des Beifahrers sowie der Dreifachbrandschutz und die Notdekon wurde der Besatzung des LF 10/6 aufgetragen. Die Kennzeichnung des Absperrbereiches mittels Feuerwehrleine lag in den Händen des LF 8. Nach den Befehlen begann zeitgleich die Menschenrettung und der Aufbau des Brandschutzes sowie die Eindämmung des Lecks am Tank. Die Trupps im Absperrbereich wurden regelmäßig alle 10 Minuten ausgetauscht, um die Aufenthaltszeit in diesem Bereich und somit die Kontamination der Einsatzkräfte so gering wie möglich zu halten. Der PKW Fahrer war schwer eingeklemmt, sodass dieser Trupp mehrmals ausgetauscht werden musste. Die Übergabe an der Grenze Absperrbereich- Gefahrenbereich sowie die Notdekon wurde ebenfalls geübt. Diese Lage wurde von B. Schäfer aus- und vorbereitet. Nach ca. 1,45 Stunden war die Ausbildung beendet und wir sprachen die Vor- und Nachteile der einzelnen Vorgehensweise und Entscheidungen an.   Am Ende waren sich alle einig das solche Ausbildungen öfter gemacht werden sollten, um auf dem neuesten Stand zu bleiben.  GABC Einsätze sind  nicht der Feuerwehralltag, und somit muß dieses mehr geübt werden. Alle haben anhand dieser Übung gelernt das wir die Erstmaßnahmen selbst machen müssen und, wenn die GAMS Regel beachtet wird keine größere Gefahr für Einsatzkräfte besteht wie bei einem Zimmerbrand. An dieser Stelle nochmal von den beiden Ausbildern ein großer Dank an alle Beteiligten für die gute Zusammenarbeit und das Mitdenken von allen. Die Wehrführer können jetzt diese oder ähnliche Lagen in ihren Feuerwehren ansprechen und abarbeiten. Alle waren pünktlich nach einem tollen Vormittag zum Mittagessen bei ihren Familien.

Ausbildung Absturzsicherung

Heute am 31.03.2014 trafen wir uns das erste mal in diesem Jahr zur Ausbildung in Sachen Absturzsicherung. Unser Teammitglied K-F hat bedingt durch eine Baustelle einen Kran auf seinem Hof stehen ,der benötigt wird um das Dach neu einzudecken. Diese Gelegenheit ließen wir uns natürlich nicht entgehen um an dem Kran  die Höhe zu erklimmen und an dem neu eingelatteten  Dach das vorgehen  auf dem Dach mit der  Abstursicherung zu üben. Wir teilten uns in zwei Gruppen und es wurde fleißig geklettert. Nach der langen Winterpause endlich mal wieder ein Highlight um unsere Kenntnisse zu erweitern und aufzufrischen. Es ist nicht immer einfach geeignete Übungsgeräte zu finden an denen man realistisch klettern kann.  Nachdem es dann leider dunkel wurde bauten wir die Geräte ab und beendeten die Ausbildung.