H 1 Hubschrauber Einweisung

Heute Nachmittag  wurde unsere Kleinalarmschleife zusammen mit der Feuerwehr Nieder Werbe zu einem medizinischen Notfall auf Scheid alarmiert. Dort sollte der Rettungshubschrauber Christoph 44 eingewiesen und das Personal zum Einsatzort gebracht werden. Da kein RTW verfügbar war, leisteten wir mit den Nieder Werber Einsatzkräften Erste Hilfe bis die Besatzung  des RTH  durch  unseren ELW zur Einsatzstelle gebracht wurde. Nach kurzer Zeit traf dann auch der RTW aus Korbach ein, und wir konntennach kurzer Einweisung den Heimweg antreten. Nach rund 50 Minuten waren wir wieder am Feuerwehrhaus in Sachsenhausen. Unser HTLF stand während der Zeit in Sachsenhausen in Bereitschaft falls wir noch Geräte benötigt hätten.

Unwettereinsatz

Am 10.06.2014 wurden wir wie einige andere Feuerwehren des Landkreisesebenfalls nach dem Gewitter und damit verbundenen Starkregen alarmiert um evtl Keller von Wasser zu befreien. Nachdem die Stadtteilfeuerwehren Freienhagen, Dehringhausen und Höringhausen kurz zuvor alamiert worden waren, wurde vom Waldeck 02 veranlasst den Funkraum zu besetzten und Einsatzbereit zu melden. Das HTLF schickte die Leitstelle zur Unterstützung der Freienhagener Wehr in diesen Stadtteil. Kurz darauf wurde das LF mit Wassersauger in Höringhausen angefordert. Die Höringhäuser hatten  mehrere Einsatzstellen und so unterstützten wir sie bei den Arbeiten. Da die Stadt Waldeck komplett digital funkt, konnte so der Funkverkehr über den Funkraum in Sachsenhausen laufen, und die Leitstelle entlasten. Nach ca. 2 Std war alles vorbei und wir stellten Einsatzbereitschaft her. Dies war der erste Einsatz der über den  Funkraum mit demTeilen des Führungsteam abgearbeitet wurde.

Ölspur

Alarmiert wurde um 11:00 Uhr zu einer 150m langen Ölspur in der Straße „Am Berge“. Die Feuerwehr Sachsenhausen rückte mit dem Einsatzleitwagen und dem Gerätewagen Nachschub mit 6 Einsatzkräften aus. Mit insgesamt 4 Säcken Ölbindemittel konnte der Einsatz schnell abgearbeitet werden und alle Kräfte wieder einrücken.

Wasserunfall, Edersee

SCHEID. Rettungskräfte, Feuerwehr und Polizei sind am Mittwochvormittag zum Edersee ausgerückt, nachdem eine 60-Jährige mit einem Kanu zwischen zwei Steganlagen kenterte. Die Frau kam mit dem Schrecken davon, die Besatzung des vorsorglich angeforderten Rettungshubschraubers Christoph 7 kehrte kurz nach der Landung auf der Halbinsel zur Station nach Kassel zurück.

Nach Angaben der zuständigen Wasserschutzpolizei hatte die 60-Jährige aus Kassel in Bringhausen ein Kanu gemietet und befand sich auf dem Weg nach Scheid, wo sie sich mit ihrem Ehemann treffen wollte. Wie Gerd Paulus von der Wasserschutzpolizei gegenüber 112-magazin.de weiter berichtete, sei die Frau unerfahren im Umgang mit einem Kanu gewesen. Hinzugekommen sei ein böiger Wind. Zwischen zwei Steganlagen am Westufer vor Scheid sei die Frau, die eine Schwimmweste getragen hatte, schließlich gekentert.

Passanten hörten die Hilferufe der 60-Jährigen und sahen das Kiel oben schwimmende Kanu. Während einige Personen am Ufer den Notruf absetzten, eilte eine Frau auf eine der Steganlagen, wohin sich die Gekenterte aus eigener Kraft retten konnte. Die Passantin half der Frau schließlich auf den rettenden Steg. Zu dieser Zeit – etwa gegen 11.30 Uhr – hatte die Rettungsleitstelle bereits die Feuerwehren aus Nieder-Werbe, Sachsenhausen und Waldeck sowie eine Rettungswagenbesatzung und den Kasseler Rettungshubschrauber Christoph 7 alarmiert. Dessen Pilot landete auf einer Wiese auf Scheid, Rettungskräfte brachten den Notarzt und den Rettungsassistenten der Maschine zum Steg. Dort vergewisserte sich der Helikopter-Notarzt, dass die Frau zwar verschreckt, aber körperlich völlig unversehrt war. Die Luftretter kehrten daraufhin ohne Patientin nach Kassel zurück.

Polizei: Passanten handelten völlig richtig 
Auch die 25 Feuerwehrleute zogen unverrichteter Dinge wieder ab. „Dass es einen solch glücklichen Ausgang nimmt, kann man bei der Alarmierung nicht wissen“, verdeutlichte der Einsatzleiter und stellvertretende Stadtbrandinspektor Bernd Schäfer. Nicht selten hätten Unglücke dieser Art in der Vergangeheit ein tödliches Ende genommen. Auch Gerd Paulus stellte klar: „Die Passanten haben völlig richtig gehandelt, die Lage war schließlich zeitweise völlig unklar“. Erst Anfang August war ein 58-Jähriger unweit der aktuellen Stelle vor einer Steganlage beim Schwimmen untergegangen und zu Tode gekommen (zum Artikel mit Video und Fotos hier klicken).

Quelle: 112-magazin.de

Wasserunfall Edersee

Sieben Wochen nach dem Tod eines Fußball-Fans im Edersee ist am späten Mittwochnachmittag erneut ein Mensch im See vor Scheid ums Leben gekommen: Ein 58 Jahre alter Mann aus Eschenburg im Lahn-Dill-Kreis wurde von DLRG-Tauchern tot aus 13 Metern Tiefe geborgen.

Nach Angaben von Gerd Paulus von der zuständigen Wasserschutzpolizei war der später Verstorbene gemeinsam mit seiner Familie zu Gast auf einem Campingplatz auf Scheid und befand sich am Mittwochnachmittag auf einer Steganlage. Dort liegt auch ein Boot der Familie, hieß es von der Polizei. Gemeinsam mit seiner Frau und weiteren Personen sei der 58-Jährige zweimal zum Baden im See gewesen. Beim zweiten Mal habe die Ehefrau das Wasser bereits verlassen. Der Ehemann sei weiterhin im See geblieben und habe sich gegen 17.20 Uhr auch mit einer anderen Schwimmerin unterhalten, als er plötzlich unter- und nicht wieder aufgetaucht sei.

Einsatz einer Wärmebildkamera nicht möglich
Die anderen Schwimmer hätten sich sofort auf die Suche nach dem 58-Jährigen gemacht, ihn aber nicht finden können. Per Notruf verständigte man die Leitstelle, von dort aus wurden umgehend Notarzt, Rettungswagen, DLRG, Feuerwehr und Polizei verständigt. Als erstes Boot traf Augenblicke später ein DLRG-Boot aus Fürstental ein, das erste Fahrzeug an der Unglücksstelle war der promedica-Rettungswagen aus Sachsenhausen. Dessen Besatzung betreute unter anderem die Ehefrau des 58-Jährigen. Mehrere DLRG-Taucher der Edersee-Stationen unter Leitung von Bernhard Simon sowie DLRG-Taucher aus Bad Arolsen unter Leitung von Ulf Stracke gingen vor der Steganlage auf Tauchgang. Taucher der Kasseler Berufsfeuerwehr, die mit dem Helikopter hätten eingeflogen werden sollen, kamen nicht zum Einsatz. Auch der Einsatz eines Polizeihubschraubers war zeitweise angedacht – mit der Maschine aus Egelsbach hätte eine Suche per Wärmebildkamera stattfinden können. Der See sei an dieser Stelle zu tief, damit sei der Gebrauch dieser Technik nicht geeignet, erklärte Paulus.

An Land blieben der Bad Arolser Notarzt und die First Responder der Johanniter Unfallhilfe in Bereitschaft. Feuerwehrleute aus Waldeck, Nieder-Werbe und Sachsenhausen unter Leitung von Stadtbrandinspektor Uwe Schaumburg suchten vom Ufer aus die einzelnen Abschnitte zwischen den Steganlagen nach dem Vermissten ab – vergeblich. In 13 Metern Tiefe schließlich fand gegen 18.50 Uhr ein Taucher den leblosen Körper des Eschenburgers. Er wurde auf die Steganlage gebracht, wo alle Versuche der Reanimation scheiterten. Ein Arzt stellte schließlich den Tod fest.

Kripo nimmt Ermittlungen auf
Zahlreiche teils schockierte Passanten verfolgten den Einsatz von Land aus – andere dagegen setzten ihr Bad im See fortPfarrer Werner Hohmeister aus Nieder-Werbe kümmerte sich als Notfallseelsorger um die Angehörigen. Noch am Abend nahm die Kripo routinemäßig die Ermittlungen gemeinsam mit der Wasserschutzpolizei auf. Ob es eine Obduktion geben werde, entscheide die Staatsanwaltschaft, sagte Paulus.

Erst vor sieben Wochen, während der Fußball-EM Mitte Juni, hatte ein 42 Jahre alter Mann im Edersee sein Leben verloren. Der Edertaler war nachts betrunken von Scheid in Richtung Bringhausen geschwommen – dort aber nie angekommen. Am nächsten Abend wurde seine Leiche an der Liebesinsel in drei Metern Tiefe gefunden.

Quelle: 112-magazin

Bäume beseitigt

Nach dem Unwetter am Freitag Nachmittag wurden einig Bäume auf dem Radweg bei Netzte durch eine Windhose umgeworfen. Die Sachsenhäuser Einsatzkräfte rückten in der Stärke 1/7 aus und beseitigten diese. Nach zwei Stunden konnte der Einsatz beendet werden

Gastank gespült

Beim Versuch, einen ausgedienten Flüssiggastank zu reinigen, hat ein Einwohner von Wellen am Donnerstagnachmittag Großalarm für Feuerwehren und Rettungsdienst ausgelöst. Nach drei Stunden und intensiven Messungen wurde Entwarnung gegeben.

Gegen 13.30 Uhr bemerkten Anwohner des Bonifatiusweges in der Ortsmitte Gasgeruch und alarmierten die Leitstelle. Die Feuerwehren aus Bad Wildungen und Wega, aus Hemfurth-Edersee, Bergheim-Giflitz, Wellen und Anraff rückten mit insgesamt 49 Einsatzkräften aus. Später kam ein weiterer Messtrupp der Feuerwehr Waldeck hinzu. Das Rote Kreuz war mit einem Rettungswagen vor Ort. Parallel dazu wurde der Flüssiggas-Sicherheitsdienst als Fachberater für die Einsatzkräfte zur Hilfe gerufen.

Auch ein Mitarbeiter der Energie Waldeck-Frankenberg (EWF) war mit einem Messgerät auf Lecksuche. Er konnte rasch ausschließen, dass es sich um das Erdgasnetz der EWF handelt, sondern um Flüssiggas. Das war mit dem Spülwasser des alten Gastanks in die Kanalisation gelangt. Die höchste Gaskonzentration hat er in der Friedrichsstraße gemessen. „Es bestand aber keine Explosions- oder Gesundheitsgefahr“, sagte er.

Die Feuerwehren sperrten den Ortskern großräumig ab und begannen mit umfassenden Messungen zunächst in den Straßen und dann in den Kellern von etwa 28 Häusern. Denn Flüssiggas ist ein Schwergas, das sich an tiefen Punkten absetzt.

Etwa 30 Bewohner der betroffenen Häuser im Ortskern wurden vorsichtshalber ins Gemeinschaftshaus evakuiert, berichtete die Einsatzleitung. Nach Abschluss der Messungen begann die Feuerwehr, die Kanalisation im Ortskern mit Wasser aus den Hydranten durchzuspülen. Quelle: www.112-magazin.de

Der Sachsenhäuser Wehrführer besetzte gegen 15:44Uhr den ELW und holte den stellvertretenden stellv. Stadtbrandinspektor der Stadt Waldeck in Netze ab um mit zwei Explosionsgrenzenmeßgeräten in der überörtlichen Hilfeleistung zu unterstützen – die beiden Einsatzkräfte nahmen Messungen in 20 Häusern vor. Gegen 17:35Uhr war der Einsatz beendet

 
 
 

Personensuche

Zu einer mehrstündigen Personensuche wurden wir um 14:21 Uhr alarmiert.

Zusammen mit DLRG, Polizei und den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Nieder-Werbe und Hemfurth übernahmen unsere Einsatzkräfte die Suche nach einer Person die seit dem Fußball EM-Spiel am Vorabend als verschwunden galt.

Mit unserem ELW1 richteten wir eine Technische Einsatzleitung ein, standen als Ansprechpartner für den Polizeihubschrauber „IBIS 2“ zur verfügung und koordinierten die Einsatzmaßnahmen der DRLG und der Feuerwehr Hemfurth welche sich von der Wasserseite aus mit ihren Booten beteiligten.

Bericht im 112-magazin

 

 

 

 

 

 

Ölspur

Ein Autofahrer hat durch einen Motorplatzer eine etwa 300 Meter lange Ölspur gezogen. Die Feuerweren aus Nieder-Werbe und später auch aus Sachsenhausen rückten auf die Landesstraße 3200 aus.

Der Opelfahrer aus Frankenberg befuhr am Sonntag gegen 18.40 Uhr die Strecke aus Richtung Sachsenhausen kommend in Richtung Edersee. Etwa in Höhe eines Parkplatzes platzte der Motor des Wagens, woraufhin Öl auf die Fahrbahn lief. Am nächstgelegenen Parkplatz, nach gut 300 Metern, stoppte der Frankenberger seinen Astra.

Zunächst rückte nach dem Vorfall die Feuerwehr aus Nieder-Werbe aus. Da deren Vorrat an Ölbindemittel aber nicht ausreichte, alarmierte die Leitstelle wenig später die Feuerwehr aus Sachsenhausen. Mit insgesamt etwa 25 Kameraden dauerte es mehr als eine Stunde, um die Gefahr komplett zu beseitigen. Gegen 20 Uhr rückten die Feuerwehrleute, die unter Leitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Bernd Schäfer standen, wieder in die Gerätehäuser ab.

Quelle 112-magazin.de

Zwei Einsätze, ein Ort

Gleich zwei Einsätze innerhalb weniger Tage musste die Feuerwehr Sachsenhausen auf dem in Sachsenhausen angesiedelten Bauhof der Stadt Waldeck abwickeln.

Zunächst brannten am frühen Sonntag morgen (29.04.2012) einige Elektroschrottteile und brachten darüber lagernde Glaswolle zum schmoren. Glücklicherweise konnte ein Übergreifen des Brandes auf einen angrenzenden Holzschuppen verhindert werden.

Am 02.05.2012 nach einem schweren Gewitter kam es dann zu einem Wassereinbruch in das Gebäude des Bauhofes. Nach der Alarmierung 18:56 konnte die Feuerwehr nach einer knappen Stunde wieder abrücken. Zum Einsatz gebracht wurden Wassersauger und weitere Ausrüstung.