Tragehilfe nach Sturz

Kurz nachdem wir vom ersten Einsatz heute zurückkamen, wurde der Einsatzleitwagen mit dem ELW-Team zu einer Tragehilfe für den Rettungsdienst alarmiert.

Auf Schloss Waldeck war eine ältere Dame gestürzt. Daraufhin wurde über den Notruf ein Rettungswagen verständigt. Aufgrund der engen Bebauung auf Schloss Waldeck wurde von der Leitstelle die Feuerwehr zur Tragehilfe mit alarmiert. Nachdem die Feuerwehr Waldeck am Einsatzort eingetroffen war, wurde eine Lageerkundung und Erste Hilfe durchgeführt. Die Patientin wurde dem daraufhin eintreffenden Rettungswagen übergeben. Eine Tragehilfe war nicht notwendig, da die Patientin nach medizinischer Begutachtung durch die Rettungssanitäter, nicht mit ins Krankenhaus genommen werden musste. Der ELW übernahm die Einweisung des Rettungswagens an der Schlosseinfahrt sowie die Einsatzdokumentation vor Ort.

Auslösung Brandmeldeanlage Schloss Waldeck

Heute Abend wurden die Feuerwehren aus Waldeck und Netze sowie der in Sachsenhausen stationierte Einsatzleitwagen zum Schloss Waldeck alarmiert. Dort hatte die Brandmeldeanlage im Schloss-Hotel ausgelöst. Vom LF16 Waldeck aus wurde der Angriffstrupp unter Atemschutz ins Schloss-Hotel geschickt, um eine Erkundung durchzuführen. Das MLF Netze stand währenddessen in Bereitschaft. Nach Erkundung durch den Angriffstrupp konnte keine Rauchentwicklung durch Feuer festgestellt werden. Der auslösende Melder wurde ermittelt und die Brandmeldeanlage zurückgestellt. Nach dem Zurückstellen löste die BMA nicht noch ein weiteres Mal aus. Nachdem Entwarnung gegeben und die Ursache des Auslösens ermittelt werden konnte, wurde die Anlage wieder scharf gestellt und anschließend wieder eingerückt. Der ELW übernahm vor Ort die Dokumentation des Einsatzes und den Funkverkehr mit der Leitstelle.

Schiff am Edersee am Sinken

Heute Nachmittag wurden wir mit einem Großaufgebot von Einsatzkräften nach Fürstental alarmiert. Laut Erstmeldumg der Leitstelle war dort ein Schiff, ca. 11m lang und 4t schwer am Sinken.
Bei unserer Ankunft stand die schnell sinkende Yacht bereits zu ca. 4/5 unter Wasser. Zuerst wurde begonnen von Steg und Wasserseite aus zu prüfen, ob sich noch Personen an Bord befinden. Dies war nicht der Fall. Schnellstmöglich wurde trotz schwieriger logistischer Gegebenheiten in der kleinen Gemarkung Fürstental begonnen, insgesamt 4 Tauchpumpen von HTLF, LF und den LFs auf Waldeck mit Stromaggregaten zur Einsatzstelle geschafft, um die Yacht auszupumpen. Der Weg zur Yacht war zunächst durch ein Tor versperrt, welches aufgebrochen werden musste. Die Einheiten aus Waldeck ließen in Waldeck-West ein DLRG Boot zu Wasser und machen sich auf dem Wasserweg auf den Weg nach Fürstental.

Kurz nachdem die erste Tauchpumpe ca. 30min nach Alarmierung in Betrieb genommen werden konnte sank das Schiff komplett ca. 6m auf den Grund des Edersees. Daraufhin wurde umgehend die DLRG Tauchereinheit des Landkreises, stationiert am Twistesee, angefordert. Geplant war die untergegangene Yacht mittels Taucher und Luftsäcken wieder an die Wasseroberfläche zu holen, um anschließend die Tauchpumpen wieder einzusetzen. Dieses Vorhaben sollte laut ebenfalls eingetroffener Wasserschutzpolizei aber erst am nächsten Tag durch das Wasserschiffahrtsamt eingeleitet werden. Um mögliche Umweltfolgen die durch das gesunkene Schiff entstehen könnten zu verhindert, wurde rund um das Boot eine Ölsperre von uns ausgelegt. Der Bootsinhaber wurde durch die Polizei ermittelt und durch die Feuerwehr verständigt. Der ELW übernahm die umfangreiche Dokumentation des Einsatzes sowie Funkverkehr und Koordination der anfahrenden Kräfte. Ein Rettungswagen war vor Ort um den Einsatz abzusichern.
Nach einigen Stunden war der Einsatz dann beendet und alle rückten wieder ein. Insgesamt vor Ort waren 94 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und DLRG. Davon 25 Einsatzkräfte der Feuerwehr Gemeinde Vöhl und 46 Einsatzkräfte der Feuerwehr Stadt Waldeck.

Fotos: 112-magazin.de und Feuerwehr