Verkehrsunfall PKW unter Anhänger

Heute Abend wurden wir zu einem Verkehrsunfall in Sachsenhausen Ortsausgang Fahrtrichtung Netze B485 alarmiert. Ein PKW ist auf einen beladenen landwirtschaftlichen Anhänger aufgefahren. Der Fahrer war nicht eingeklemmt und ausserhalb des Fahrzeuges.

Die Aufgabe der Feuerwehr bestand in der Absicherung der Einsatzstelle, damit Rettungsdienst und Notarzt auf der Bundesstraße abgesichert den verunfallten Patienten behandeln konnte. Außerdem leuchteten wir die Einsatzstelle mit Lichtmasten und dem WLF Abrollbehälter Flutlicht aus, räumten Trümmerteile von der Fahrbahn und streuten ausgelaufene Betriebsstoffe ab. Der PKW wurde von einem Abschleppunternehmen mittels Seilwinde unter dem Anhänger herausgezogen und verladen. Nachdem alle Maßnahmen abgeschlossen waren, übergaben wir die Einsatzstelle an die Polizei. Die B485 war während des Einsatzes in diesem Bereich voll gesperrt.

PKW Motorbrand

Heute Nachmittag wurden wir zu einem PKW Brand in Sachsenhausen alarmiert. Bei einem parkenden Transporter entstand im Motorraum ein Feuer. Bei unserer Ankunft war eine Rauchentwicklung feststellbar und es kamen bereits Flammen durch brennendes Benzin unten aus dem Motorraum heraus. Durch den umliegenden Schnee breitete sich der Brand nicht weiter aus. Durch einen schnellen Löschangriff mittels Schnellangriff konnte der Motorraum des PKW mit ca. 400l Löschwasser schnell unter Kontrolle gebracht und weiterer Sachschaden am PKW verhindert werden. Ein Trupp war unter Atemschutz im Einsatz.

Nachdem die Löscharbeiten abgeschlossen waren, wurde der Motorraum mit der Wärmebildkamera kontrolliert und Nachlöscharbeiten durchgeführt, um den Motorraum weiter zu kühlen. Anschließend wurde die Batterie überprüft und erkundet, ob ggf. Betriebsstoffe aus dem Motorraum austraten. Kurze Zeit später konnten wir wieder einrücken. Ebenfalls vor Ort war eine Polizeistreife.

Schwäne im Eis eingeschlossen

Heute Vormittag wurden wir zu einer Tierrettung nach Scheid an den Yachthafen alarmiert. Ein Anwohner bemerkte 5 Schwäne auf dem zugefrorenen Edersee in Höhe der Loreley Klippe und war der Auffassung, dass diese im Eis eingeschlossen waren und sich nicht selbstständig befreien konnte. Daraufhin wurde der Notruf verständigt und somit die Feuerwehr alarmiert.

Vom Yachthafen aus wurde die Lage mittels Fernglas vom Einsatzleiter und den Fahrzeugführern erkundet. Es befanden sich tatsächlich 5 Schwäne ca. 100m vom Ufer entfernt auf dem Edersee. In unmittelbarer Umgebung der Schwäne befand sich ein Wasserloch, wo der See nicht zugefroren war. Die Schwäne saßen um dieses Wasserloch herum auf dem zugefrorenen See. In einer Notlage befanden sie sich allerdings nicht. Wir beobachteten die Schwäne weiter. Kurze Zeit später bewegten sich alle 5 Schwäne vom Wasserloch weg und setzten ihren Weg auf dem zugefrorenen Edersee fort. Somit war kein Tier in einer Notlage und es bestand keine Einsatztätigkeit für die Feuerwehr.

Sicherung Bus in Schieflage

Am frühen heutigen Nachmittag wurden wir zu einem Bus in Schieflage Richtung Höringhausen vor Hof Heide alarmiert. Ein Linienbus war beim Überholen von einem LKW, der Probleme mit der Weiterfahrt hatte, nach links auf den aufgeweichten Bankettbereich geraten und dort eingesackt. Die Schutzplanke hinderte ihn am Umkippen und Böschung hinunterstürzen. Da er auf der Heimfahrt war, waren keine Passagiere an Bord. Wir sicherten den Bus mit der Seilwinde des HTLF, bis der ADAC Bergungsdienst eintraf. Zusammen erstellten wir einen Plan um den Bus wieder flott zu bekommen. So wurde er mit 2 Seilwinden je eine vorn und hinten angeschlagen und durch Umlenkpunkte von der Schutzplanke weggezogen. Damit die Fahrzeuge genügend Grip auf die Straße bringen konnten, wurden die Standflächen der Reifen von Eis und Schnee befreit und mit Streusalz abgestumpft. Dies gelang sehr gut, und so konnten wir das Fahrzeug ohne weiteren Schaden zu verursachen aus der misslichen Lage befreien. Nachdem er wieder Fahrbereit war bauten wir die umfangreich benötigte Ausrüstung wieder zurück. Die Anfahrt gestaltete sich etwas schwieriger durch die widrigen Wetterverhältnisse.

Unklare Rauchentwicklung an Radweg

Heute Mittag wurden wir zu einem vermuteten Brand in der Nähe des Bahnradwegs nach Höringhausen alarmiert. Anwohner bemerkten eine unklare Rauchentwicklung und wählten den Notruf. Das TSF-W aus Höringhausen stellte nach der Erkundung am Einsatzort schnell fest, dass es sich um ein angemeldetes und beaufsichtigtes Nutzfeuer des städtischen Bauhofs handelte. Dadurch war keine Einsatztätigkeit durch die Feuerwehr erforderlich. Das HTLF, welches sich zu diesem Zeitpunkt in Bereitschaft an der Auffahrt zum Radweg in Höringhausen befand, sowie das LF 10/6 konnten die Anfahrt abbrechen. Der zur Absicherung der Einsatzkräfte alarmierte Rettungswagen aus Korbach sowie das aufgrund des Einsatzstichwortes alarmierte Führungsteam der Stadt Waldeck, konnten die Anfahrt ebenfalls abbrechen.

Die Feuerwehr wurde trotz angemeldeten Feuer alarmiert, da die über den Notruf benannte Ortsgemarkung nicht genau mit der Ortsgemarkung in der Feueranmeldung übereinstimmte. In solchen Fällen wird grundsätzlich die Feuerwehr alarmiert, da von einem realen Brand ausgegangen werden muss.

Bus droht abzurutschen Seilwinde wird benötigt

Heute Morgen wurde unser HTLF alarmiert zur Unterstützung der Feuerwehren der Nationalparkgemeinde Vöhl bei einer Bergung eines Linienbusses am „Schwanenteich“ zwischen Vöhl und Marienhagen. Ein unbesetzter Bus war auf dem glatten Parkplatz ins Rutschen geraten und hing fast bis zur Hälfte frei über einem Abhang in Schieflage. Bei unserem Eintreffen wurde er von einem Schlepper des Bauhofes Vöhl mit einem Seil gesichert. Die Kameraden aus Vöhl hatten schon Vorarbeit geleistet und geeignete Anschlagpunkte erkundet. Wir schlugen unsere maschinenlle Zugeinrichtung am Bus mit einer losen Rolle an, sodass wir 10 Tonnen ziehen konnten. Mit dem Schlepper wurde er noch seitlich gegen evtl. wegrutschen gesichert. Als zweiter Anschlagpunkt für die Seilwinde diente unser nachgefordertes LF 10/6. So konnten wir den Bus aus seiner misslichen Situation ohne Schäden befreien. Zur Sicherheit steuerte er sofort die zuständige Werkstatt an, um das Fahrzeug auf nicht offensichtliche Schäden zu kontrollieren.

Baum auf Straße

Noch während des LKW-Unfalls erreichte uns die Meldung, dass in Ober-Werbe die Ortsdurchfahrt durch einen umgestürzten Baum versperrt war. Das HTLF wurde von der Einsatzstelle auf der B251 abgezogen und nach Ober-Werbe verlegt. Die Besatzung zerlegte mittels Kettensäge den umgestürzten Baum und konnte kurze Zeit später die Straße wieder frei machen. Danach fuhr das HTLF wieder zurück zur Einsatzstelle auf der B251.

LKW Unfall

Heute Mittag wurden wir zu einem LKW Unfall mit eingeklemmter Person auf die B251 in Fahrtrichtung Freienhagen alarmiert.

Bei unserer Ankunft stellte sich die Lage so dar, dass Sattelzug in einer Kurve von der Fahrbahn abgekommen und ca. 4m einen Hang herunter gerutscht war. Der Fahrer konnte sich aus eigener Kraft befreien. Er saß bei unserer Ankunft auf seinem Führerhaus.

Die Besatzung des HTLF stellte umgehend eine Steckleiter ans Führerhaus, um den Fahrer vom Dach seines verunglückten Fahrzeuges zu retten. Dieser wurde medizinisch durch Rettungsdienst und Notarzt betreut. Anschließend wurde geprüft, ob die Gefahr besteht, dass der LKW weiter abrutschen könnte. Dieser hatte sich allerdings in Büschen und Bäumen verkeilt, sodass keine weiteren Sicherungsmaßnahmen erforderlich waren. Wir stellten Verkehrsposten, um den Verkehr einseitig an der Unfallstelle vorbeizuführen.

Da das Fahrzeug noch ca. 700l Diesel Kraftstoff in seinen Tanks hatte, war nach der Menschenrettung das Hauptaugenmerk auf die dadurch entstehende Umweltgefahr zu legen. Dafür wurde der Gefahrstoffzug der Feuerwehr Korbach mit weiteren 17 Einsatzkräften nachalarmiert. Bis zur Eintreffzeit haben wir versucht, weitestgehend mit der auf dem AB Technische Hilfe verladenen Dieselabsaugpumpe und Ölbindemittel das Austreten der Betriebstoffe zu verhindern. Mittels der Gefahrstoffpumpe aus Korbach wurde der Tankinhalt weitestgehend abgepumpt, in Gefahrstoff-Fässer umgefüllt und abtransportiert. Wir unterstützten dabei. Dadurch dass beim Unfall Diesel-Kraftstoff ins Erdreich sickerte, wurde ebenfalls die Untere Wasserschutzbehörde angefordert. Durch diese wurde angeordnet, dass das Erdreich am Folgetag auszubaggern und der kontaminierte Boden abzutransportieren ist. Die Bundesstraße 251 war ab diesem Zeitpunkt voll gesperrt. Hessen Mobil war ebenfalls vor Ort, richtete eine Umleitung ein und entsendete ein Winterdienstfahrzeug aufgrund des starken Schneefalls zur Einsatzstelle.

Währenddessen erreichte uns die Meldung, dass in Ober-Werbe ein Baum die Ortsdurchfahrt versperrte. Daraufhin wurde ein neuer Einsatz angelegt und das HTLF nach Ober-Werbe geschickt, um den Baum zu entfernen. Nachdem der Baum entfernt war, rückte das HTLF wieder zur Einsatzstelle des LKW-Unfalls aus.

Nachdem die Kameraden aus Korbach wieder abgerückt sind, sind eine Zeit später zwei schwere Bergekräne und ein Bergefahrzeug aus Warburg an der Einsatzstelle eingetroffen. Diese entluden zunächst die geladenen Paletten mit Stahlbauteilen, die zusammen ein Gewicht von mehreren Tonnen hatten. Wir unterstützten dabei, in dem wir sich im Weg befindliche Bäume und Äste mittels Kettensäge entfernten. Da bereits hier absehbar war, dass sich die Einsatzdauer noch mehrere Stunden hinziehen wird, wurde der Abrollbehälter Flutlicht vom Wechsellader zur Einsatzstelle gebracht und für die großflächige Ausleuchtung der Bergungsmaßnahmen an der Einsatzstelle vorbereitet. Nachdem die Stahlträger entladen waren, hoben die zwei Bergekräne den LKW inkl. seines Aufliegers aus dem Hang wieder hoch auf die Straße. Der Bergevorgang wurde durch die Feuerwehr abgesichert und weiträumig mit dem AB Flutlicht, Lichtmasten und Stativen ausgeleuchtet.

Nachdem es bereits seit einigen Stunden dunkel war und der LKW wieder auf der Straße stand, trat weiterer Kraftstoff aus. So konnte der LKW nicht vom Bergefahrzeug abgeschleppt werden. Mit der auf dem Abrollbehälter Technische Hilfe verladenen Dieselabsaugpumpe wurde der restliche Tankinhalt abgesaugt und in Gefahrstoff-Fässer umgefüllt. Die entstandene Ölspur wurde auf der Straße mit Ölbindemittel abgestreut. Hier hat sich das Wechselladerkonzept erneut bewährt.

Etwa 7,5 Stunden nach dem Unfall war dann der LKW vollständig geborgen, wir bauten ab und rückten wieder ein.

Türöffnung für Rettungsdienst

Heute Nachmittag wurden wir zu einer Türöffnung nach Nieder-Werbe alarmiert. Ein Krankentransportwagen führte die Heimfahrt einer Patientin durch. Aufgrund eines steckenden Schlüssels an der Innenseite der Tür, konnte der Rettungsdienst mit dem vorhandenen Wohnungsschlüssel aber keinen Zugang zur Wohnung erlangen. Daraufhin wurde die Feuerwehr zur Türöffnung ohne Dringlichkeit angefordert. An der Einsatzstelle bereiteten wir das Türöffnungswerkzeug vom HTLF vor, um bei Bedarf den Schließzylinder zu ziehen. Nach weiterer Erkundung stellte sich heraus, dass über eine Nebeneingangstür, mit dem an der Einsatzstelle vorhandenen Schlüssel, ein gewaltfreier Zugang zur Wohnung geschaffen werden konnte.

Somit war keine Türöffnung durch die Feuerwehr erforderlich. Ebenfalls vor Ort war die Feuerwehr aus Nieder-Werbe. Das LF 10/6 stand aufgrund enger Zufahrtswege in Nieder-Werbe in Bereitschaft.

Kaminbrand

Gestern Abend wurden wir mit dem Einsatzstichwort F 2 Kamin zu einem Kaminbrand in Sachsenhausen alarmiert. Nach Erkundung konnte festgestellt werden, dass ein Kamin im oberen Bereich brannte. Mit der Wärmebildkamera konnten Temperaturen an der Außenhaut von ca. 170 Grad gemessen werden. Der Bezirksschornsteinfeger war ebenfalls alarmiert, sodass wir auf seine Ankunft warteten. Währenddessen bauten wir eine Beleuchtung auf. Besonderes Hauptaugenmerk lag auf dem Kamin. Der Schornsteinfeger kehrte den Kamin durch. Somit war die Gefahrenstelle beseitigt. Bei nochmaliger Kontrolle mit der Wärmebildkamera konnten moderate Temperaturen festgestellt werden, sodass unser Einsatz somit beendet war.